Konzert 9.5.2015 in der Augustinuskirche

31.01.2016 11:51

Alle machtenmit

:voice-net: sang aus voller Kehle für bedürftige Kinder in Nepal

Was haben Kirche, Gospels und Hilfsbereitschaft gemeinsam? Der junge Chor :voice-net: vom
Gesangverein Rehnenhof zeigte dies ganz einfach in der Augustinuskirche bei seinem Konzert.

SCHWÄBISCH GMÜND Man nehme einen Mix moderner Kirchenlieder, einen bunten und vielseitigen Chor miterstklassigen Musikern, suche einen Kirchenraum und binde das zahlreich erschienene Publikum von Anfang an mit ein. So geschah es in der Augustinuskirche, denn gleich zu Beginn sprang er über, der Funke des Miteinander, der Freude am gemeinsamen Singen und der Bereitschaft anderen Menschen zu helfen.

Bei bekannten Titeln wie "How great is our god" oder "The lord just keeps on blessing me" entstand im Kirchenraum
eine Gemeinschaft, die kaum einen der Zuhörer, die allesamt zu Mitmachern wurden, unberührt ließ.

Der Rhythmus steckte an und die schlichten Melodien mit einfachen Texten waren alsbald aus allen Ecken des Kirchenraums zu vernehmen.

Wie immer war es Chorleiter Wilfried Leutner und seinem rund 30-köpfigen Chor gelungen, die Menschen mitzuneh-
men. Man könnte dies mittlerweile als Markenzeichen des Chors bezeichnen. Begleitet wurde der Chor von den beiden
Vollblutmusikern Andreas Weiß am Klavier und Johannes Groß, am Saxofon, die durch Phrasierungen und kleine Solopassagen dem Konzert eine ganz besondere Note verliehen.

Als Ellen Dietrich dann das Projekt "Haus der Hoffnung - Hilfe für Nepal" vorstellte, in dem mittlerweile über 80
verwaiste Kinder untergebracht sind, war die Spendenbereitschaft der Besucher so groß, dass ihr :voice-net: noch vor Ort 1000 Euro überreichen konnte.

Schön, wenn man das Nützliche mit dem Angenehmen so einfach verbinden kann, das konnten die rund 250 Besucher
des Konzerts an diesem Abend erleben.

Remszeitung vom 22.05.2015

Fast wie in Chicago oder York

29.12.2013 11:42

Gospels :voice-net: aus Schwäbisch Gmünd voller Schwung

Füssen Eine derart ausgelassene Stimmung, wie sie der Gospelchor „voice-net“ zusammen mit dem Chor der Landesmusikschule Reutte unter den zahlreichen Zuhören in der Füssener Kirche St. Mang erzeugte, gab es dort wohl noch nie zuvor. So brachten die die rund 25 Frauen und Männer aus Schwäbisch Gmünd unter der begeisterungsfähigen Leitung von Wilfried Leutner die mehr als 100 Besucher sowohl zum lauten Mitsingen und Mitklatschen als auch gemeinsamen Schnippen mit Fingern, Stampfen mit den Füßen sowie Tanzen.

Mit Andreas Weiß am Klavier und Johannes Groß am Saxofon virtuos begleitet, gelang es :voice-net: mit seinem temperamentvollen Gospelklängen, afrikanischen Liedern und modernen Chormusikmelodien nach eifriger Aufforderung Leutners, das Publikum dermaßen fleißigem Mitmachen zu bewegen, dass sich auch Kantor Albert Frey so recht gefreut haben dürfte. Hatte er doch zu Beginn des Konzertes ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass an diesem Abend richtiggehend erwünscht war, dass die Besucher die Musik nicht nur passiv genießen sollten.

So stellte :voice-net: die Stücke von Cynthia Nunn, Normann Hutchins und mehreren anderen „Stars“ der zeitgenössischen US-amerikanischen Gospelszene abwechselnd allein und gemeinsam mit dem Chor aus Reutte sehr lebendig vor. Mit zunehmender Dauer erinnerte die Stimmung in der großen Kirche, durch die unter anderem die Lieder „Praise the Lord“, „As we worship“, „Where I long to be“ und „Shepherd of my soul“ schwungvoll und rhythmisch hallten, immer mehr der, die man sonst in von Gotteshäusern in Chicago, Los Angeles und New York kennt.

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung, Ausgabe vom 10.10.2013

Mit Schwung und Elan

05.10.2013 20:12

Konzertreise von voice-net nach Marburg an der Lahn

Bei herrlichem Sonnenschein und gutem Wetter Anfang Juni 2011 haben 30 Sängerinnen und Sänger von voice-net eine viertägige Konzertreise nach Marburg an der Lahn unternommen.
Zunächst wurde die historische Altstadt mit ihrem ureigenen Charme, den verwinkelten Gassen und Treppen, den zahlreichen Fachwerkhäusern, das Landgrafenschloss und die Elisabethkirche erkundet.

Am nächsten Tag abends präsentierte voice-net dann sein umfangreiches Programm mit aktuellen Titeln aus der modernen Gospelliteratur in der gut besuchten evangelischen Kirche von Kappel, einem Teilort von Marburg und begeisterte die Zuhörer mit dem Schwung und Elan, der dem Chor zu eigen ist.

Ein weiterer Auftritt folgte am nächsten Abend in der Martinskirche auf dem Christenberg bei Münchhausen, einer abseits auf einem Bergrücken gelegenen Kirche mit romanischen Ursprüngen. Durch die besondere Stimmung angespornt gelang es gut das Publikum  mitzunehmen und auch hier sprang der Funke auf die Zuhörer über und animierte zum Mitsingen und Mitklatschen. 

Wie schon bei der letzten Reise 2008 nach Chiavenna wurde auch diesmal viel gelacht und gesungen und sicher wird es nicht die letzte Reise gewesen sein mit der voice-net sein spannendes, mitreißendes, fröhliches und Mut machendes Repertoire in die Welt trägt.

Gospels zum Mitsingen

16.06.2013 18:06

Mit einem Konzert unter dem Titel „Sing praises! Allelujah!“ war voice-net, der Gospelchor des Gesangvereins Rehnenhof am Sonntag, 16. Juni 2013 in der Sankt-Gallus-Kirche zu Gast.

voice-net bot Gospels vom Allerfeinsten. In eindringlicher, teils mahnender oder tröstlicher Weise, aber auch ausgelassen und fröhlich wurden Stücke von Cynthia Nunn, Norman Hutchins und anderen aus der aktuellen amerikanischen Gospelszene vom Chor lebendig dargestellt. Das Publikum war zum Mitklatschen, Mitsingen und Mitschnippen eingeladen, der Raum gefüllt mit dem Enthusiasmus und der Tiefgründigkeit der Gefühle, die hinter dieser Musik stehen.

Die musikalische Begleitung übernahmen Andreas Weiss am Klavier und Johannes Groß am Saxophon. Die Leitung hat Wilfried Leutner.

Zwei erfolgreiche Konzerte in 14 Tagen in Neckarweihingen und in Schwäbisch Gmünd

23.02.2011 19:15

Gospels zum Mitsingen

Der Chor „voice-net“ vom Rehnenhof bringt St.-Franziskus-Kirche zum Schwingen

Der junge Chor „voice-net“ des Gesangvereins Rehnenhof gab ein Konzert in der Gmünder St. Franziskus Kirche.

Nahezu 400 Besucher lauschten oder sangen, mit den jungen Sängern, Gospellieder.

Alle Plätze in St. Franziskus waren besetzt. Selbst auf der Empore tummelten sich die Zuschauer. Viele konnten nur noch einen Stehplatz ergattern. Dieser Andrang zeigte, dass das Interesse an „voice-net“ groß ist.

In bekannter Manier sang der Chor nicht nur vor, sondern animierte das Publikum auch zum Mitsingen. Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich so eine euphorische und ausgelassene Stimmung im gesamten Kirchenraum. Die Menschen rückten zusammen, sangen gemeinsam, schnippten, klatschten und konnten sich kaum mehr auf den Bänken halten. Die mitreißenden und gutgelaunten Gospels, steckten das Publikum an.

Für den jungen Chor war das Konzert ein gelungener Auftritt, der die Besucher einen Abend lang verband und den Sängern von „voice-net“ noch lange in Erinnerung bleibt.

(Quelle: Gmünder Tagespost)

Adventskonzert des Gesangvereins Rehnenhof in St. Maria mit der „Missa lumen“ von Lorenz Mayerhofer

02.12.2010 13:16

Groß war die Aufregung aller Beteiligten des Gesangvereins Rehnenhof, als sie beim Einsingen fürs abendliche Adventskonzert erfuhren, dass ihre Dirigentin Katrin Schwarz durch Krankheit ausfalle. Glückliche Umstände machten eine Ersatzlösung möglich.

GMÜND-​REHNENHOF (jho). Dankenswerterweise übernahm die junge Sopranistin Johanna Pommeranz, eine Schülerin von Katrin Schwarz, einen Teil des Programms. Die Missa Lumen wurde von Barbara Riehle übernommen , einer Projektsängerin, die auch Chorleiterin ist. Glücklicherweise konnten Dirigenten und Chor sich gut aufeinander einstellen, so dass die „Musik zum Advent“ erklingen konnte. Dank gilt Pfarrer Markus Schönfeld und der Katholische Kirchengemeinde St. Maria, die Gemeindehaus und Kirche großzügig zur Verfügung stellten. Festlich erklangen zu Beginn zwei Klassiker, Mozarts Ave verum und Anton Bruckners Locus ist, unterstützt von Klavier und kleinem Streichorchester, welche auch das weitere Programm musikalisch begleiteten. Der Grundgedanke dieses Konzertes „Von der Dunkelheit ins Licht“ wurde mit drei Liedern von Karl Jenkins aufgegriffen.

Im Ave verum aus dem Stabat Mater konnte man die Leidensgeschichte Mariens herausklingen hören, im Pie Jesu aus dem Requiem mit viel Gefühl gesungen, klang die Trauer einer Totenmesse an, aus der Friedensmesse, während des Kosovo Krieges entstanden, erstrahlte wunderschön ein nach Sündenvergebung und Frieden bittendes Agnus Dei auf.

Zwischen den einzelnen Teilen verstand es Josef Hörner, Erklärungen zu Lied und Komponisten, vor allem aber auch das Thema darzustellen. Wie durch das Absterben der Natur der Mensch daran erinnert wird, dass auch sein Leben einmal zu Ende geht, so verheißt uns die erste brennende Adventskerze Licht, Licht das von Sonntag zu Sonntag auf Weihnachten hin immer mehr aufstrahlen wird. Zum heller werdenden Licht sang dann Johanna Pommeranz von John Rutter „Jesus Child“, und von Peter Cornelius „Die Hirten“, zwei wunderschön auf Weihnachten hinführende Lieder. Im Duett mit Bariton Christian Hörner dann den vom Engelsbrot kündende Hymnus „Panis angelicus“ von Cesar Franck. Wohlklingend diese beiden jungen Solisten in gekonnter Klavierbegleitung von Ilona Kohl zu hören.

Als Höhepunkt der Adventsmusik erklang dann die Missa Lumen von Lorenz Mayerhofer. Die Musik dieser Messe zeichnet Bilder des Lichts, der menschlichen Suche nach gläubiger Zuversicht und Freude. Hochkonzentriert begann der Chor unter Leitung von Barbara Riehle mit dem Kyrie, Herr erbarme dich unser. Das Lobgesang erstrahlende Gloria gelang sehr freudig, und das Bekenntnis des Glaubens im Credo, wurde herrlich dargebracht. Unterbrochen wurde das festliche Singen durch gesprochene gläubige Texte zu den einzelnen Messeteilen. Im Hymnus göttlicher Heiligkeit erklang freudig das Sanctus, und mit der um menschliche Schuld verzeihender und Frieden schenkender Bitte „dona nobis pacem“ des Agnus Dei, klang die musikalische Stunde der Musik zum Advent, mit wohl klingenden Schlusstönen aus.
Vorstand Siegfried Lautner bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Leistung, vor allem unter den gegebenen Umständen. Mit dem gemeinsam mit den Zuhörern gesungenen Kanon „Mache dich auf und werde Licht“ ging ein kirchenmusikalisch gelungener Abend zu Ende.

(Quelle: Remszeitung)

voice-net-Konzert im Tanzsportzentrum Disam

19.10.2009 12:00

Am Samstag, den 17.10.2009, gab voice-net ein Benefizkonzert zu seinem zehnjährigen Bestehen.
Den Zuhörern wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Der Chor sang verschiedene afrikanische Lieder, darunter Protestsongs und sakrale Lieder, wie zum Beispiel "Siyahamba" oder "E-Lah".
Begleitet wurde er dabei von einem Trommler, der passend zum Thema Afrika den Chor mit einem Cajon rhythmisch unterstützte.
Ein besonderes Highlight war das "Geschenk", das sich der Chor selbst gemacht hatte: als Gast begeisterte Martin Moffor aus Stuttgart mit seinen Märchen und Geschichten aus Afrika, die er im Laufe des Abends dem Publikum in einer lebendigen Art und Weise erzählte.
Nach 9 afrikanischen Liedern und 2 spannenden afrikanischen Geschichten waren alle Zuhörer begeistert und honorierten den Auftritt mit ausgiebigem Applaus.
Ein sehr gelungenes Konzert, das sicher nicht das letzte seiner Art gewesen ist.

Konzertreise nach Chiavenna - Italien

05.10.2008 20:18

Vier Tage verbrachten die Sängerinnen und Sänger vom Chor voice-net in Chiavenna in der Lombardei. Begeisterte Zuhörer bei zwei Konzerten in Chiavenna und Sondrio klatschten und sangen zu den eingängigen Melodien und den zwingenden Rythmen der Gospelmusik. Die gelungenen Auftritte, gemeinsame Wanderungen bei herrlichem Sonnenschein und das intensive Zusammensein waren die Höhepunkte der Reise. "Das machen wir wieder", war die einhellige Meinung.

Eine Glanzleistung

05.06.2008 20:19

Jubiläums-Chorkonzert im Forum Schönblick 2008

Der Vorsitzende des Gesangverein Schwäbisch Gmünd-Rehnenhof, Siegfried Lautner, konnte im Schönblick-Forum auf ein gut besuchtes Haus blicken. Zwischen den beiden zu Beginn vom Gemischten Chor getragen präsentierten geistlichen Chorsätzen begrüßte er die Konzertgäste und etliche Ehrengäste. Schönblick-Hausherr Martin Scheuermann zeigte sich darüber erfreut, dass der in Rehnenhof/Wetzgau beheimatete Verein zum Abschluss seiner 60er-Feierlichkeiten im Forum gastiert.
Der weitere Konzertablauf vor der Pause wurde vom knapp 10 Jahre bestehenden Jungen Chor "voice-net" unter der Leitung von Wilfried Leutner und seinem Pianisten Andreas Weiß gestaltet. Bei allen Stücken, sowohl bei den drei Gospelsongs als auch den vier "weltlichen" Beiträgen war eine überspringende Begeisterung zu spüren.

Eine von ihrer Musik voll erfasste Truppe, die es glänzend versteht, die in den Gospels beheimateten Gefühle "Liebe zum Herrn" und "das Glück begeisterter Anbetung" darzustellen. Das ist bei europäischen Ensembles nicht selbstverständlich. Die sonst von voice-net gewohnte dynamische Bandbreite insbesondere bei den Gospels kam allerdings nicht voll zum Ausdruck. Das lag wohl daran, dass die sehr komfortablen akustischen und beleuchtungstechnischen Gegebenheiten noch ungewohnt waren. Ausnahme waren hier jedoch der Grand Prix-Siegersong aus 1975 "Fehlen dir die Freunde", eher bekannt unter dem Titel "Ding-a-dong" sowie "Aya Ngena" aus der südafrikanischen Antiapartheitbewegung.
In der Pause wurde ein extra erstellter Blickfang, nämlich die im Foyer in Sechseckform positionierten Stellwände dicht umlagert. In Kleinarbeit waren über 100 Fotos und Plakate aus der Vereinsgeschichte zusammengetragen und epochal geordnet präsentiert. Sehr lebhafte Gespräche über "frühere Zeiten" gab es da. Auch sonst wurden die Gäste durch d ekorative Accessoires des Vereins, nämlich Vereinstafel, Vereinsfahne oder dem modernen Logobanner an der Bühnenwand auf Konzert und Verein eingestimmt.
Und nach dem Konzert gab es Textblätter.

Jetzt wartete alles auf das "Eigentliche" des Abends, etwas Neuem und Fremden, für das aus diesem Grund viel Werbung erforderlich war: die von Uli Führe vertonten Gedichte der Lyrikerin Mascha Kaléko (1907 - 1975) und eingeschobene Biographien, einem Beispiel, wie es vielen "Zeitgenossen" im vergangenen Jahrhundert erging.

Die Vertonung erschien unter dem Titel "Lieder für Zeitgenossen". Nur der Textvorspann "Dongi don gong" beim ersten Stück Auf einen Café-Tisch gekritzelt) erinnerte direkt an Uli Führe, der sonst überwiegend für Jugendchöre komponiert, z.B. "Hallo Diango".

Dann hatte man den Eindruck, als sei Mascha Kaléko persönlich auferstanden; abwechselnd zum Chorvortrag moderierte und rezitierte die über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Schauspielerin Annabella Akcal theatralisch überzeugend, wie man das von einer Fachkraft eben gewohnt ist. Schon im Vorfeld ließ sie keinen Zweifel darüber aufkommen und studierte es auch persönlich ein, wie sich der Chor dem Werk gegenüber angemessen zu verhalten habe. Insgesamt acht der elf Gedichte wurden präsentiert. Das wundervolle "Liebeslied" wurde - leider - nur rezitiert. Jeder Text und jede Vertonung waren Werke für sich, und man könnte alle in ihrer Unterschiedlichkeit ausführlich beschreiben. Selten, dass die menschliche Gefühlswelt (sowohl der Lyrikerin als auch des Komponisten) so erschöpfend publiziert wird.
Außer - natürlich - dem Chor, der viele Übungsstunden geduldig und erwartungsvoll gearbeitet hat, müssen zwei leitende Personen unbedingt erwähnt werden. Zum einen, der sehr einfühlsame Pianist Bernd Schneider, der kleine Klippen im Ablauf mit seiner Interpretationskunst bravourös meisterte. Vor allem aber war es Katrin Schwarz, die seit Herbst letzten Jahres den Chor leitet. Sie entdeckte die sprachlich und musikalisch gehobene Literatur und konnte den Chor in kurzer Zeit für diese nicht leichte Aufgabe motivieren und alles gründlich einstudieren. Bei der Werbung half sie mit sachkundigen Beiträgen. Das seit kurzem ermöglichte Proben im Musiksaal der Friedensschule war ebenfalls eine gute Voraussetzung. Der Chor folgte seiner Dirigentin vorbildlich bei Einsätzen und Tempi.

Die Ausdrucksstärke hinsichtlich relativer Dynamik wird bei zukünftigen Auftritten unter der Leitung von Katrin Schwarz mit Sicherheit noch gesteigert. Das mit liebevollem Klang vorgetragene Lied "Einem Kinde im Dunkeln" (Gib mir deine kleine Hand. So, nun bist du nicht mehr allein.) wurde als - leider einzige - Zugabe wiederholt.
Der Tenor der Gäste: "Das war eine sehr überraschende und wertvolle Darbietung!"

Bleibt zu hoffen, dass der Chor diese Werke mit der gleichen Hingabe andernorts wieder einmal vorträgt.

(© Remszeitung)

Gesangverein Rehnenhof glänzt mit alten Ohrwürmern

01.11.2005 12:21

Ganz nach dem Motto "Wir machen Musik" musizierte der Gesangverein Rehnenhof im Foyer des Stadtgartens die unvergessenen und fröhlichen Evergreens aus der Tonfilmzeit der 30er Jahre. Chorleiter Bernd Büttner hatte für diesen Abend ein schönes Programm zusammengestellt und vorbereitet.

Mit "Ein Freund ein guter Freund" aus dem 1930 erschienenen Film "Die drei von der Tankstelle" eröffnete der Gemischte Chor den Abend. Michael Schaumann, Solist des Abends, sang sich mit " Du bist das süßeste Mädel der Welt" sofort in die Herzen der zahlreichen Zuhörer, und Gertrud Dangelmaier glänzte mit "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt". Die Begleitung am Flügel hatte übers ganze Konzert der bekannte Pianist Martin Thorwarth inne.

Mit sehr viel Einfühlungsvermögen führte Christian Hörner als Conference durch den Abend. Durch Hinweise auf Ereignisse der jeweiligen Jahre aus welchen die Musik stammte, fühlte man sich dahin zurückgeführt. Hätten sie gewußt, daß 1930 die erste Geschirrspülmaschine den Weg in die Haushalte fand?

Unterhaltend bestärkt durch eine wunderbar dazu passende Bildershow aus dieser Zeit, welche von Simon Hörner toll gestaltet wurde. Mit Liedern wie "Eine Nacht in Monte Carlo", "An der Donau, wenn der Wein blüht", "Schön ist die Liebe im Hafen" und anderen bekannten Ohrwürmern ging der erste Teil des Konzertes zu Ende.

Zu Beginn des zweiten Programmteils erklangen die bekannten Schlager der "Comedian Harmonists", begeisternd dargeboten von einem Männer Doppelquartett, bestehend aus Sängern von der Sängervereinigung Plüderhausen und dem Gesangverein Rehnenhof. Unter der Leitung des früheren Dirigenten Hans Jorda, sang sich diese Gruppe in die Herzen der Zuhörer. Mit dem kleinen grünen Kaktus, dem Papagei der keine harten Eier frisst, der schönen Isabella aus Kastillien, Veronika der Lenz ist da, bis zur Bar zum Krokodil, war alles geboten, was allen Comedian Harmonists Fans Heiterkeit und Freude bereitete. Viel Applaus war der Dank des Publikums für diese exzellente Leistung dieses Doppelquartetts. Mit Evergreens der ausgehenden 30er Jahre, in denen Chor, Solisten und Pianist, nochmals brillierten, klang mit dem Klassiker "Wir machen Musik" dieser heitere Konzertabend aus.

Frenetischer Beifall vom Publikum erforderte eine Zugabe, die nach dem Dank des Vorstandes an alle, und der Übergabe von Blumen und Weinpräsenten an die Solisten auch umgehend erfolgte.

(Josef Hörner)